stranded83

 

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Unvergesslich

Im strömendem Regen standen wir vor ihrer Haustür. Das Gewitter hatte uns überrascht. In der Ferne hörten wir das Grollen des Donners. Der Himmel färbte sich schwarz. Und noch immer standen wir im Regen vor ihrer Haustür. Wir sahen uns an, schauten in den Himmel und blickten uns schließlich wieder in die Augen .... – diese Augen, in denen ich mich verlieren konnte, in die ich eintauchte und eine andere Welt sah, die Augen die mein Herz zehnmal schneller schlagen ließen. Plötzlich standen wir uns nahe. Ich war verliebt in sie, doch das wusste sie nicht. Wir schauten uns weiter an, langsam hob ich meine Hand, um ihr die Haarsträhne aus dem Gesicht zu streichen. Zärtlich legte ich die Hand auf ihre Wange, strich die Haarsträhne weg, blickte ihr offen ins Gesicht. Ließ meine Hand langsam über ihr Gesicht gleiten, strich ihr dabei über den gesamten Arm, erreichte endlich ihre Hand, berührte zärtlich ihre Fingerkuppen. Verliebt spielten unsere Finger miteinander, fasziniert von diesem Spiel sahen wir uns an, fragend, wissend, verliebt. Jede Fingerberührung glich einem Kuss, zärtlich fordernd dennoch schüchtern. Ich umschloss ihre Hand, drückte sie sanft und spürte den Druck den sie erwiderte. Lächelnd sah ich sie an, sie erwiderte, kam ein Stück näher. Ich sah den Regen, der sich mit ihren Tränen vermischte, sah die Regentropfen über ihr Gesicht laufen, zog sie an mich, spürte ihre Wärme und ihren Herzschlag, der im Einklang mit meinem schlug. So standen wir im Regen. Langsam löste sie sich aus der Umarmung, sah mich an, unsicher und fragend. Ich zog sie wieder näher an mich, unsere Nasenspitzen berührten sich, zärtlich rieb ich meine Nase an ihre, sie erwiderte, sah ihre Lippen, schloss langsam meine Augen, berührte leicht mit den meinen ihre Lippen, sie erwiderte. Ein Kuss so unschuldig wie die Seele eines Kindes und doch die größte Leidenschaft die es gibt. Unsere Lippen trafen sich, wollten sich nicht mehr voneinander lösen, sie öffnete leicht ihren Mund, suchend und fordernd fanden sich unsere Zungen .... ein Stromschlag durchfuhr meinen Körper, bemerkte, dass auch sie zitterte, umschloss sie mit meinen Armen und wir verloren uns in der Unendlichkeit des Regens.


Unbeschreiblich

Wir standen auf einem Klippenvorsprung, unter uns brachen sich die Wellen. Vor uns lag nur das weite Meer und wir lauschten dem Rauschen der Wellen, fast so, als würde es uns eine Botschaft vermitteln wollen. Noch ging die Sonne nicht auf. Verträumt schauten wir aufs Meer, wir standen nebeneinander. Der Moment hielt uns gefangen, wir schwiegen, ab und an schauten wir uns an. Ich sah die Unsicherheit in deinen Augen, den Konflikt, den dein Herz austrug, doch dein Mund der lächelte. Ich lächelte zurück, nahm deine Hand und nickte dir zu. Sie sah mich an, schaute über den Klippenvorsprung und wir sprangen.....gemeinsam ins Wasser, so wie wir es und unsere Freunde schon Tage zuvor gemacht hatten. Das Wasser war angenehm kühl. Diese Erfrischung brauchten wir, da wir die Nacht durchgefeiert hatten. Langsam stiegen wir wieder aus dem Wasser, tropfnass und lachend. Wir gingen wieder rauf auf den Klippenvorsprung, um den Sonnenaufgang zusehen. Nass saßen wir dort aneinander gelehnt, schweigend und wartend. Ich lehnte meinen Kopf an den deinen, genoss deine Nähe, nahm erneut deine Hand, streichelte sie verträumt und zärtlich. Spürte wie du langsam anfingst es zu erwidern. Offen sah ich dich an, versuchte den Blick zu deuten, versuchte aus deinen Augen zu lesen, doch alles was ich sah, war deine Verwirrung und ein Strahlen. Ein Strahlen, wie ich es bei dir noch nicht gesehen hatte. Deine Augen hielten mich in einem geheimnisvollen Bann gefangen, konnte mich nicht abwenden, konnte mich nicht von dir lösen. Saß einfach nur neben dir und schaute dir in die Augen, während ich deine Hand festhielt. Ich sah, wie eine Träne sich aus deinem Auge löste und langsam die Wange herab ran, wie gerne hätte ich diese Träne weggeküsst, doch stattdessen hob ich meine freie Hand und fing sie auf. Sie landete auf meinem Handteller, ich betrachtete deine Träne in meiner Hand, sah dich wieder an, sah wie die nächste Träne ihren Weg nach unten fand. Fragend und doch wissend sah ich dich an, spürte meinen Herzschlag, wie er schneller wurde, strich mit meiner Hand über deine Wange. Auch du erhobst deine Hand strichst mir damit zärtlich über die Wange, unsere Gesichter waren nun so nah, wie nie zuvor. Und immer noch hielten wir uns an der Hand. Ich spürte deinen Atem auf meiner Haut, merkte wie ein Schauer über meinen Körper rann. Sanft strich ich durch dein Haar, du zogst mich näher an dich ran, vor meinen Augen verschwamm alles, dann berührten sich unsere Lippen. Es war als hätte mich der Wind geküsst, so sanft, so süß. Doch nun wurde der Wind zu einem leidenschaftlichem Sturm und während unsere Zungen verliebt miteinander spielten, küssten uns die ersten Sonnenstrahlen.


Dancing in the moonlight

Meine Gedanken kreisten wiedereinmal nur um dich, Hals über Kopf hatte ich mich in dich verliebt. Um den Kopf frei zu kriegen ging ich spazieren. Gedankenverloren und fasziniert von dem Spiel des Windes mit den Blättern blieb ich stehen und schaute nach oben in die schwarze Nacht, wo funkelnde Sterne klar erleuchtet waren. Ohne den Kopf abzuwenden lief ich weiter, ich sah wie sich die Wolken leicht berührten und liebkosten, um sich dann wieder voneinander zu entfernen. Der Mond jedoch blieb verborgen. Ich lief immer weiter und weiter bis ich plötzlich vor deiner Haustür stand. Lange stand ich vor deiner Gartenpforte als plötzlich jemand hinter mir war.... ich drehte mich um und sah in dein Gesicht. Überrascht und verwirrt sah ich dich an und ohne eine Frage gestellt zu haben erklärteste du mir, dass du spazieren warst. Unwillkürlich musste ich lächeln, nickte und meinte, dass auch ich spazieren war. Ein Lächeln überzog dein Gesicht und ließ mein Herz schneller schlagen. Der Wind spielte nun mit deinen Haaren, wie er es zuvor mit den Blättern getan hatte. Unfähig meinen Blick von dir zu wenden deutete ich nach oben in den schwarzen Himmel. Gemeinsam sahen wir uns die Sterne an. Noch nie fühlte ich mich dir so nah und fern zugleich, sowie auch die Sterne nah und fern sind. Wir sprachen über viele Dinge, bis du plötzlich deinen Kopf an meine Schulter lehntest. Mein Herz klopfte mir nun bis zum Halse, ich hob meine Hand und ließ sie langsam und lautlos über deine Haare fahren. Du drehtest langsam deinen Kopf und Lächelteste mir zu. Nun strich ich auch zärtlich über deine Wange, spürte wie warm deine Wange war, suchte mit der freien Hand deine Hand, fand sie und merkte wie kalt sie war, auch du fingst an zu frösteln. Ich drehte mich zu dir, öffnete meine Jacke, zog dich an mich und schlang die Jacke um uns beide. Grinsend sahst du mich an und verstecktest deine Hände hinten an meinem Rücken unter meinem Pullover. Ein Schauer durchzog meinen Körper, deine Hände waren eiskalt. Wange an Wange standen wir da und wärmten uns gegenseitig. Nach einigen Minuten holtest du deine Hände wieder nach vorne und streicheltest über meine linke Wange. Unsere Gesichter waren sich nun so nah, wie nie zu vor, ich spürte deinen Atem auf meiner Haut, wie gerne hätte ich dich geküsst, dir gesagt wie viel ich für ich empfand, doch ich schwieg und genoss den Moment. Endlos lang standen wir einfach nur engumschlungen da und schwiegen, ich spürte deinen Herzschlag, fühlte deine Nähe. Dann durchbrach ich die Stille und fragte dich, ob du mit mir tanzen würdest. Verwirrt lächelnd und doch wissend nicktest du, ich zog dich noch näher an mich und wir fingen langsam an zu tanzen, ein langsamer Tanz und doch voller Leidenschaft, der so vieles offenbarte. Ab und an sah ich dich an, fragend aber nicht fordernd. Dann hauchte ich dir einen Kuss auf die Wange, du tatest das gleiche bei mir.
Dann endlich, während wir weiter tanzten, fanden sich unsere Münder. Und während wir uns küssten, zogen die Wolken weg und der Mond offenbarte sich uns.


Einsamkeit+Freundschaft+Liebe

„Lachende Gesichter um mich herum. Ich sehe die Menschen tanzen, lachen, weinen und arbeiten. Und dennoch fühle ich mich nicht dazugehörig. Allein in der Welt. Freundschaft? Pah, so was scheint es nicht zu geben, jeder ist nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Und warum sollte man Freundschaften schließen, wenn man letztendlich doch alleine auf dieser Welt ist? Dann wenn man eine Freundschaft braucht existiert sie nicht. Wieso seine Zeit mit zusätzlichem Kummer und Leid verschwenden, wenn es die Freundschaft doch nicht gibt? Ich werde alleine sterben irgendwann, ganz alleine und dann ... wozu gibt es Freundschaften? Damit man ein paar mal mehr verletzt, zurückgewiesen oder missverstanden wird? Darauf kann ich auch verzichten, dann bleibe ich lieber gleich allein. Ein paar schöne Momente hier und da und was bleibt? Die schmerzhafte Erinnerung daran, doch wieder alleine gelassen geworden zu sein. Will ich mich wirklich daran erinnern? Immer wieder verletzbar zu sein? Nennt man das Leben?“
„Aber“, so sprach die Freundschaft „ich gebe Liebe und Geborgenheit, Licht wenn es dunkel ist und Hoffnung wenn alles verloren zu sein scheint, ich bin da, wenn niemand da ist. Ich erst gebe den Unterschied zwischen Glück und Unglück, ich erst gebe dem Wort „Schmerz“ die Bedeutung, um zu zeigen, wie wunderbar Freundschaft sein kann. Das Glück einer wahren Freundschaft ist ein unglaubliches Gefühl und ich gebe dem erst die wahre Bedeutung. Den Unterschied zu erkennen und zu fühlen, dass alles ist mein Verdient. Ohne die Freundschaft würde selbst die Liebe nicht überleben. Ich bin alles und nichts und noch so viel mehr. Ich verbinde die Menschen miteinander.“
„Ist das alles?“ erwiderte die Einsamkeit „Du vereinst Schmerz und Glück? Du machst die Menschen glücklich und unglücklich, verletzbar? Das ist ein ziemlich hoher Preis. Die Menschen brauchen viel mehr Einsamkeit, damit sie nicht mehr durch die Freundschaft verletzbar sind. Freundschaft stürzt Menschen in die Krise, macht sie unberechenbar. Lässt sie das schlimmste an Gefühlen durchleiden. Das alles würde wegfallen, wenn es die Freundschaft nicht mehr geben würde. So viel Trauer, Leid und Kummer wäre auf einem Schlag weg und die Menschen könnten ihr Leben normal weiterleben, wären nicht mehr so angreifbar.“
„Und dennoch,“ unterbrach die Freundschaft „gebe ich dem Leben erst die Bedeutung die es braucht um lebenswert zu sein. Menschen werden menschlich durch mich, sie fühlen, sie trauern, sie empfinden das schönste , sie leiden und sie lieben durch mich.
„Pah,“ unterbrach die Einsamkeit nun die Freundschaft „was ist das alles wert? Auch durch mich können sie menschlich sein und empfinden, aber ich erspare ihnen die Trauer und das Leid. Was ist Freundschaft schon wert, jeder ist eh nur auf seinen Vorteil bedacht, jeder nutzt den anderen aus und letztendlich steht man doch wieder alleine da. Durch mich erkennen sie wer sie sind und warum sie sind. Ich gebe ihnen den Grund um sich Gedanken zu machen, lasse sie lernen und vergessen.“
„Freundschaft ist etwas wunderbares einzigartiges. Der Preis ist das Leben. Wahre Freundschaft ist ein ständiges geben und nehmen, in einem Gleichgewicht, das nicht zerstörbar ist. Wenn du mich von den Menschen entfernen willst, musst du auch die Liebe vernichten und dann ist kein Mensch mehr lebensfähig. Die Liebe und ich sind das Leben. Wir geben dem Leben einen Sinn, eine Bedeutung. Wir beflügeln die Sinne, machen die Welt schöner.“ sprach die Freundschaft
„Ihr zwei seid dafür verantwortlich, dass Menschen den größten Schmerz durchleben, den es nur gibt. Ihr zwei seid dafür verantwortlich, dass Menschen unglücklich wie nie zu vor sind. Ihr beide nehmt ihnen alles.“
„Ohne mich,“ schaltete sich die Liebe mit ein „würden Menschen nicht mal wissen, zu welchen Gefühlen sie imstande sind. Und wenn ich versage, dann ist immer noch die Freundschaft da, um weiter zu helfen. Wir halten das Gleichgewicht zwischen Glück und Unglück.
„Und wenn die Freundschaft versagt?“ fragte die Einsamkeit
„Dann bist du da und fängst die Menschen auf.“ sprachen die Liebe und die Freundschaft im Chor. „Damit halten wir alle drei die Menschen in einem gesundem Gleichgewicht, zwischen Liebe, Freundschaft und Einsamkeit!“ endete die Freundschaft

Sekunden

Sekunden in denen wir uns Nah sind
Sekunden in denen wir uns sehen
Sekunden in denen sich unsere Hände berühren
Sekunden in denen unsere Blicke sich küssen
Sekunden in denen ich an dich denke
Sekunden in denen ich um dich weine
Sekunden in denen ich dich liebe
Unser Leben dauert nur Sekunden ...

Mit Dir

Ich möchte mit Dir fahren – weit weg von allem
Über eine Straße die niemand kennt – nur wir beide
Ich möchte mit Dir fahren – allein nur Du und ich
Ich möchte die ganze Nacht neben Dir liegen – und träumen
Ich möchte Dich die ganze Nacht in meinen Armen halten – und Dich spüren
Alles andere will ich neben Dir vergessen – so lange Du meine Hand hältst
So lange Du mit mir wegfährst – werde ich keine Angst haben
So lange Du bei mir bist – werde ich alles schaffen
So lange wie Du mich küsst – werde ich mich Geborgen fühlen





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